Coppelius
Wo? Hannover / Fährmannsfest
Mit? Jenny
Zum zweiten Mal war ich Gast des Fährmannsfestes zu Hannover, wieder am Sonntag, weil freier Eintritt, diesmal mit Jenny. Eigentlich wollten wir zu den Monsters of Liedermaching um 20.15 Uhr, dann haben wir aber gesehen das direkt davor (19.00 Uhr) noch Coppelius spielen sollten, welche mir fast völlig unbekannt waren, Jenny allerdings sehr begeistert von ihnen schwärmte. Also dachten wir uns, nehmen wir die auch noch mit, kostjanix.
Wir kamen also angetrunken auf dem erstaunlich gefüllten Gelände an, kurz darauf gings auch los. Und ich muss sagen, diese Band ist wirklich wahnsinnig gut. 6 geschminkte Kerle in Frack und Zylinder, ein Schlagzeug, ein Kontrabass, ein Cello, 2 Klarinetten. Und neben den Klarinettisten (?) gabs noch einen weiteren Sänger, gleichzeitig Butler der Band. Kammercore nennt sich diese Mischung aus Apocalyptica und Subway to Sally, teils deutsche, teils englische Texte. Großartig umgesetzt, viel Show ohne gekünstelt zu wirken, grandiose Stimmung, eine ganz wundervolle Band, und vor allem echt mal was anderes.
Während die 5 Musiker gerockt haben wuselte der Butler umher, tupfte Schweiß von Stirnen, putzte Stühle, glotzte verstört ins Publikum, tätigte Ansagen. Die Kinskis des Gothicrocks (oder so ähnlich) titelte man auf der Fährmannsfestseite, eine treffliche Beschreibung. Ich kann die Band jedem der was für Klassik und Rock und Theaterstimmung übrig hat nur ans Herz legen, einfach mal anschauen, und am besten LIVE kennenlernen, auf Platte wirken sie leider nicht annähernd so überzeugend.
Man könnte jetzt negativ anmerken das der Sound sehr laut abgemischt war, die Klarinetten und Stimmen kreischten und dröhnten ganz ordentlich, aber für meinen Geschmack hat das super zum Rest gepasst.
Naja, irgendwann war dann Schluß, dann sollten ja eigentlich die Monsters spielen, aber als um 21 Uhr immer noch gestimmt und gesoundcheckt wurde hatte ich keine Lust mehr und wir gingen heim. Schade drum.
Mit? Jenny
Zum zweiten Mal war ich Gast des Fährmannsfestes zu Hannover, wieder am Sonntag, weil freier Eintritt, diesmal mit Jenny. Eigentlich wollten wir zu den Monsters of Liedermaching um 20.15 Uhr, dann haben wir aber gesehen das direkt davor (19.00 Uhr) noch Coppelius spielen sollten, welche mir fast völlig unbekannt waren, Jenny allerdings sehr begeistert von ihnen schwärmte. Also dachten wir uns, nehmen wir die auch noch mit, kostjanix.
Wir kamen also angetrunken auf dem erstaunlich gefüllten Gelände an, kurz darauf gings auch los. Und ich muss sagen, diese Band ist wirklich wahnsinnig gut. 6 geschminkte Kerle in Frack und Zylinder, ein Schlagzeug, ein Kontrabass, ein Cello, 2 Klarinetten. Und neben den Klarinettisten (?) gabs noch einen weiteren Sänger, gleichzeitig Butler der Band. Kammercore nennt sich diese Mischung aus Apocalyptica und Subway to Sally, teils deutsche, teils englische Texte. Großartig umgesetzt, viel Show ohne gekünstelt zu wirken, grandiose Stimmung, eine ganz wundervolle Band, und vor allem echt mal was anderes.
Während die 5 Musiker gerockt haben wuselte der Butler umher, tupfte Schweiß von Stirnen, putzte Stühle, glotzte verstört ins Publikum, tätigte Ansagen. Die Kinskis des Gothicrocks (oder so ähnlich) titelte man auf der Fährmannsfestseite, eine treffliche Beschreibung. Ich kann die Band jedem der was für Klassik und Rock und Theaterstimmung übrig hat nur ans Herz legen, einfach mal anschauen, und am besten LIVE kennenlernen, auf Platte wirken sie leider nicht annähernd so überzeugend.
Man könnte jetzt negativ anmerken das der Sound sehr laut abgemischt war, die Klarinetten und Stimmen kreischten und dröhnten ganz ordentlich, aber für meinen Geschmack hat das super zum Rest gepasst.
Naja, irgendwann war dann Schluß, dann sollten ja eigentlich die Monsters spielen, aber als um 21 Uhr immer noch gestimmt und gesoundcheckt wurde hatte ich keine Lust mehr und wir gingen heim. Schade drum.
Lone - 3. Aug, 12:00


Sehr schöne Kritik.
Gruß